Ténéré (in der Tuaregsprache „ die Wüste“)

Die Jahrtausende alten Bilder von Schamanen, Jägern und Tieren in der lebensfeindlichen Umgebung des Wüste Sahara haben anhand kleiner Reiseskizzen in ihrem Atelier Bildserien entstehen lassen, die den Zauber und die Magie dieser rätselhaften Zeichenfragmente und Bildchiffren mit der Bildsprache der Künstlerin verbinden.

Wenn sie dann Bildzitate und Fragmente aus den Felshöhlen in ihre Kunstsprache übersetzt und einbindet in Japanpapierbahnen und große Zeichenbögen, wenn sie, inspiriert von den Wüsteneindrücken und der besonderen Atmosphäre dort Formelemente aufs Äußerste reduziert und metaphorisch zu Papier bringt, werden aus den Fremdkörpern zeitlose Urkörper, gestellt in meditative Energiefelder von großer Eindringlichkeit.
Anton Schmid, aus der Einführungsrede in der Städtische Galerie Ehingen zu „Tikatoutine-innere Spur“ 2013

Entscheidende Inspiration für ihr schöpferisches Tun empfängt Barbara Ehrmann durch das Unterwegs-Sein auf ihren Reisen und das Eintauchen in fremde Kulturen und extreme Naturräume. Die emotional aufgeladenen Eindrücke und Erlebnisse dieser Reisen, die für die Künstlerin zu „inneren Spuren“ und seelischen Klängen geworden sind, verarbeitet sie dann in ihrem Atelier zu ebenso formal ansprechenden, wie geistig reflektierten und existentiell durchdrungenen Bildlösungen.
Dr. Andreas Gabelmann aus der Vernissagerede „eingetaucht“ im Kunstverein Markdorf 2014

Barbara Ehrmann | Atelier im Glashaus

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